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Ich war noch niemals in N.Y.

Gleich bei unserer ersten Begegnung wusste ich, dass ist ein Typ. Er trug sein Hawaiihemd mit einer Selbstverständlichkeit, die ihn zu einem besonderen Typ machte. Eine Kopfhälfte war haarlos durch die Behandlung. Die andere Hälfte trug er lang. Rebellion gegen die schwere Erkrankung.

Kaum im Hospiz eingezogen, holte er seine Gitarre raus und spielte. Musik sei sein Leben, sagte er und er sang und spielte, wann immer er konnte. Er spielte für die Pflegenden, er spielte für die Mitbewohner, er spielte nur für sich.

Sein größter Wunsch war es, ein bekannter Musiker zu werden. Er sparte fleißig, um eine eigene CD aufzunehmen. Eigene Lieder mit Gitarrenbegleitung, das war sein größter Traum.

Sein Lieblingslied war „Ich war noch niemals in New York“ und er spielte es immerzu. Dabei träumte er - von seinem Erfolg, von der großen Bühne, vom Leben in der Ferne. „Egal ob New York oder Hawaii, ich werde schon noch dorthin kommen“, sagte er mit Bestimmtheit. „Und ich werde Musik machen und viel Geld damit verdienen. Dann kann ich mir die besten Ärzte leisten und werde wieder gesund.“ Das war seine größte Sehnsucht. Die Hoffnung auf Heilung hat ihn bis zuletzt nicht verlassen und er drückte alles was ihn bewegte in seiner Musik aus.

„Ich war noch niemals in New York …“

Pfleger H. aus dem Hospiz

2021 05 31 New York

Foto: Pixabay

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